Stress und Angst während der Schwangerschaft und der Geburt

Die Schwangerschaft ist eine Zeit großer körperlicher und psychischer Veränderungen im Leben einer Frau. Viele Frauen erleben in dieser Zeit Ängste, Sorgen und Stress bezüglich ihrer eigenen Gesundheit, der ihres Babys, der bevorstehenden Geburt, der finanziellen oder beruflichen Situation, der Partnerschaft oder anderer sozialer Beziehungen. Ängste treten vor allem im ersten Schwangerschaftsdrittel (vor einer Fehlgeburt, Finanzen, Partnerschaft), sowie im letzten Schwangerschaftsdrittel (rund um die Geburt und Eltern-Werden) (Madhavanprabhakaran, D'Souza & Nairy, 2015) auf.

Stress und Angst haben wir alle, aber es kommt auf die Intensität, Häufigkeit und Dauer an, wie sehr sie uns beeinflussen.


Was begünstigt Stress und Ängste in der Schwangerschaft?

Stress durch die Arbeit, schlechte soziale Bedingungen, Schwangerschaftskomplikationen, unbefriedigende soziale oder medizinische Unterstützung, Umzüge, Todesfälle, Unfälle, Naturkatastrophen und vorhergehende traumatische Erfahrungen können die Schwangerschaft (und auch die Geburt) negativ beeinflussen.

Eine Frau bringt ihr bisheriges Leben in die Schwangerschaft, in die Geburt, ins Elternsein mit. Besonders in stressreichen Zeiten zeigt sich, ob wir auf Werkzeuge zurück greifen können, um wieder in Entspannung zu kommen oder ob wir diese nicht oder nur mangelhaft entwickeln konnten.

Frauen mit Ängsten in der Schwangerschaft verwenden häufig nicht hilfreiche Bewältigungsstrategien wie sich selbst Schuld zu geben und die Realität zu verleugnen, und kaum hilfreiche Bewältigungsstrategien wie Akzeptanz und positives Reframing (George, 2013).


Angst vor der Geburt

Typische Ängste vor der Geburt sind: Angst vor Schmerzen (Kontrollverlust, Hilflosigkeit), Angst vorm Eltern-Werden, Angst vor zu wenig Unterstützung, Angst vor der Medikalisierung der Geburt (Otley, 2011), Angst vor möglichen Komplikationen und Angst vor einer fremden Umgebung.

Ängste entwicklen sich aufgrund früherer traumatischer (Geburts-) Erfahrungen, aufgrund „Horror-Geschichten“ über Geburt (Otley, 2011) oder nach langer Unfruchtbarkeit (Poikkeus et al., 2006).

Hat man so große Angst vor Schwangerschaft und Geburt, dass man sie vermeidet, obwohl man ein Kind möchte, so nennt man dies Tokophobie (Hofberg & Brockington, 2000).

Angst vor der Geburt steht in Zusammenhang mit vermehrten Not-Kaiserschnitten, geplanten Kaiserschnitten und PDAs, des weiteren mit Schlaflosigkeit, Depression, negativen Geburtserfahrungen und emotionaler Instabilität nach der Geburt (Otley, 2011; Waldenström, Hildingsson & Ryding, 2006; Alehagen et al., 2005; Ryding et al., 1998).

Wie beeinflussen Stress und Angst das ungeborene Baby?

Fetal Programming beschreibt wie ein in der Gebärmutter heranwachsender Mensch durch das, was er erlebt, geprägt wird (Kwon & Kim, 2017; Rakers et al., 2017; Barker, 1998). Die Babys passen sich im Mutterleib an die Bedingungen, die sie erfahren, an. Stress und zu wenige Nährstoffe führen dazu, dass wichtige Organe und Regulationssysteme suboptimal „programmiert“ werden (Van den Bergh, 2004). Wächst ein Baby unter Stress im Mutterleib auf – vor allem in späteren Entwicklungsphasen (Brunton, 2013), prägt dies diesen Menschen im weiteren Leben so sehr, dass es zu Krankheiten kommen kann.

Sind diese Anpassungsleistungen zu groß - vor allem in der frühen Entwicklungsphase (Brunton, 2013) - kann sich ein Baby nicht mehr anpassen (Relier, 2001).


Untersuchungen zur Niederländischen Hungersnot im Winter 1944-1945 (Hongerwinter) zeigen dies auf (Roseboom et al., 2001): Menschen mit einer Hungerphase während der pränatalen Entwicklung zeigten Langzeiteffekte wie u.a. Adipositas, Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Diabetes und Schizophrenie, und es konnten sich Auswirkungen noch in der nachfolgenden Generation finden lassen.

Mütterliche Emotionen werden auf das Baby übertragen (Reinold, 1971): wird bei der Mutter Angst induziert („dein Baby bewegt sich nicht“), reagiert das Baby sofort mit strampeln.


Kinder von Müttern, die im Laufe der Schwangerschaft häufig Angst und Stress erlebt haben: können in den ersten Lebensmonaten vermehrt Anpassungsschwierigkeiten zeigen, motorisch unruhiger und reizbarer sein, und werden von ihren Müttern generell als „schwierig“ beschrieben (van den Heuvel, Donkers et al., 2015; Van den Bergh, 1990). Stress und emotionale Probleme während der Schwangerschaft erhöhen je das Risiko für exzessives Schreien beim Baby nach der Geburt (Petzoldt et al., 2014; van der Wal, van Eijsden & Bonsel, 2007; Van den Bergh, 1990).



Auswirkungen von Angst und Stress auf die Geburt


Der emotionale Zustand der Mutter bestimmt wie die Geburtshormone fließen können. Grantley Dick-Read beschrieb in den 1940er Jahren das Angst-Spannungs-Schmerz-Syndrom (Fear-Tension-Pain Syndrome): Angst führt zu Verspannungen im Körper und Verspannung macht Schmerz (Klusman, 1975; Dick-Read, 2004). Es folgt eine Abwärtsspirale: Schmerz führt zu noch mehr Angst und damit zu Verspannung usw. Solange Angst und Spannung herrschen, können die Geburtshormone nicht fließen, sodass die Geburt stoppt oder verlangsamt wird (Lothian, 2009). Adrenalin verringert die Gebärmuttertätigkeit und Cortisol hängt mit Schmerzen zusammen (Alehagen et al., 2005).


Frauen mit weniger Angst und mehr Zutrauen haben weniger Schmerzen (Lowe, 1989 & 1991; Callister et al., 2003), wohingegen Frauen mit Angst vor der Geburt längere (Lederman et al., 1978; Adams, Eberhard-Gran & Eskild, 2012) und interventionsreichere bzw. kompliziertere Geburten (Fenwick et al., 2009; Laursen, Johansen & Hedegaard, 2009; Alehagen et al., 2005; Andersson et al., 2004; Ryding et al., 1998) haben.

We don't want fear in the room. - Ina May Gaskin

Angst vor der Geburt ist ein Risikofaktor für psychische Probleme nach der Geburt (Sieber et al., 2006). Bei Frauen mit langen Geburten und Kaiserschnitten kommt es eher zu einem späteren Milcheinschuss (Grajeda & Perez-Escamilla, 2002; Dewey, 2001) und einer geringeren Milchmenge (Chen, 1998).


Was kann man in der Schwangerschaft tun, um Stress und Ängste zu reduzieren?

Zu Beginn wäre es hilfreich, herauszufinden, was Stress auslöst. Auf manche Auslöser lässt sich rasch reagieren, zum Beispiel, wenn Multi-Tasking Stress auslöst, können Dinge (mit Pausen dazwischen) nacheinander erledigt werden. Bei zu vielen Aktivitäten, kann sich die Mutter täglich Auszeit zum Entspannen gönnen (z.B. ein warmes Bad nehmen, Musik hören).

Andere Auslöser wie der Verlust eines geliebten Menschen lassen sich hingegen nicht ausschalten. Wenn die Situation nicht zu ändern ist, hilft es, sie anzunehmen - sie zu akzeptieren - wie sie ist, und dies beinhaltet sich körperlich zu spüren.

Man sieht also schon, eine einfache Antwort auf die Frage gibt es nicht, vielmehr wird hier individuell gearbeitet – insofern gibt es im Anschluss lediglich Anregungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Um aus Stress wieder in Entspannung zu kommen, gibt es ein paar Dinge, die man bewusst einsetzen kann, um sich selbst zu regulieren wie zum Beispiel Atmung, Berührung und Bewegung.

Ein ruhiger Herzschlag der Mutter sowie sanfte Musik oder Zwiegespräche der Mutter mit dem Baby fördern auch beim Kind Entspannung.

Achtsamkeit wirkt regulierend auf das Autonome Nervensystem – eingesetzt in der Schwangerschaft führt Achtsamkeit zur Stressreduktion (Braeken et al., 2017; van den Heuvel, Johannes et al., 2015).

Auch die Nähe von vertrauensvollen Menschen kann unterstützen (Unterstützungsnetzwerk), sowie es helfen kann, die Nähe von Menschen, bei denen man sich nicht wohl fühlt, zu meiden.

Was Angst angeht: Angst ist diffus, nicht präzise, nicht greifbar. Hinter Angst steckt ein gewisses Denkschema, das meist nicht mal bewusst ist und daher auch nicht überprüft werden kann. Im Gegenteil, indem ich mich einenge und gewisse Situationen vermeide und dann eben nichts Schlimmes passiert, bestätige ich mir nur den Glauben, dass nichts Schlimmes passiert ist, weil ich es vermieden habe.

Das heißt, Realitätsprüfung ist ganz wichtig und herauszufinden, wovor ich mich im Konkreten fürchte. Dann kann ich als Frau damit arbeiten, kann mich vorbereiten, kann meine Phantasie mit der Realität ersetzen.

Die Frau kann darauf achten, womit sie sich und das Baby nährt, welche Filme und Musik sie konsumiert, womit sie sich beschäftigt. Sie kann schon in der Schwangerschaft sehr viel für ihr Baby tun, indem sie sich selbst Gutes tut, zum Beispiel in der Natur spazieren gehen, ausreichend schlafen, kuscheln, die Sinne angenehm stimulieren.

Was kann man bei Angst vor und während der Geburt tun?

Eine Frau fühlt sich wohl, wenn sie von Menschen umgeben ist, denen sie vertraut und die sie kennt und dies ist besonders in einer neuen Umgebung wie einem Krankenhaus von Bedeutung (Lothian, 2009).

Die Frau kann sich also im Vorhinein überlegen, wen sie bei der Geburt dabei haben möchte (und wen nicht) und die Verbindung zu diesem Menschen/ diesen Menschen schon während der Schwangerschaft stärken.

Doula-Begleitung während der Geburt senkt die Ängste von gebärenden Frauen (Papagni & Buckner, 2006). Doulas sorgen für eine entspannte Atmosphäre, die beruhigend auf alle Anwesenden wirkt.

Auch die Geburtsumgebung zu erkunden und zu gestalten (gedimmtes Licht, Wärme, Privatsphäre etc.) hilft in der Vorbereitung auf die Geburt.

Eine schwangere Frau kann sich mit ihrer Atmung vertraut machen: wie atmet sie im entspannten Zustand, unter Stress und wenn sie große Angst hat, und wie kann sie eine entspannte Atmung fördern?

Was hilft ihr noch, um in einen entspannten Zustand zu kommen? Ist es Bewegung, Berührung, bestimmte Musik oder Düfte, Wärme...?

Ganz wichtig für viele Frauen ist es, sich bewusst zu machen, dass die Geburt ein Erlebnis ist, dass sie ein Leben lang in Erinnerung halten werden. Statt also nur den Fokus darauf zu richten, die Geburt hinter sich zu bringen, kann er darauf gerichtet werden, dass dieses Erlebnis FÜR die Frau ist und es an ihr liegt, zu sagen, was sie dafür braucht.

Ina May Gaskin empfiehlt bei Angst während der Geburt Humor, die richtigen, beruhigenden Worte, Berührungen, sowie alles, was natürliches Oxytocin erhöht.



Quellen:

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