Geburtsaufarbeitung

feel it. the thing that you don't want to feel. feel it. and be free.

Nayyirah Waheed

 

Kennst du das?

 

Du wachst immer wieder aus deinem Schockzustand auf,

kannst nicht glauben, was passiert ist,

möchtest es rückgängig machen.

 

Du fühlst dich wie in tausend Stücke zersprungen.

 

Du empfindest intensive Emotionen.

Deine Gedanken kreisen immer wieder um das gleiche Thema.

Fragen nach dem „Warum“ einer enttäuschenden Erfahrung

tauchen auf.

Du gibst dir selbst Schuld.

Unsicherheit und Vermeidung breiten sich aus.

Die Geburt kann stärkend für uns Frauen sein, uns aber auch durch ein traumatisches Erlebnis entmächtigen – wobei es nicht darauf ankommt, dass es von außen als traumatisch wahrgenommen wird, sondern wie die Frau das Erlebte erfahren hat.

 

Ein Trauma bedeutet Trennung von sich, vom Körper, von der Umwelt – viele Frauen fühlen sich daher leer, taub, einsam und unverbunden.

Setzt eine Aufarbeitung früh genug an, kann ein Trauma verhindert werden, denn ein solches manifestiert sich erst drei Monate nach einem traumatischen Erlebnis.

Wie arbeite ich?

Ein traumatisches Erlebnis ist vor allem ein körperliches Problem, und wirkt über den Körper auf die Gedanken und von dort auf das Verhalten. Deswegen habe ich mich entschieden, meinen Fokus auf Körperarbeit zu legen.

In meiner Geburtsaufarbeitung verschmelzen empathisches Zuhören, Psychoedukation, Körperarbeit, und damit das Erlernen neuer, hilfreicher Strategien, sowie die Auflösung alter Muster.

Dabei arbeite ich direkt mit den Themen, die bei der Frau hochkommen, wie zum Beispiel enttäuschte Erwartungen oder Grenzüberschreitungen.

Die Frau kommt wieder in Kontakt mit sich und ihrem Körper, lernt ihre Emotionen da sein zu lassen, erlebt Entspannung, verkörpert vorher nie Gelerntes und fühlt sich daraufhin tiefer verunden mit sich selbst und ihrer Umwelt.

Geburtsaufarbeitung kann besonders unterstützen:

- akut nach einem traumatischen Geburterlebnis

- wenn die Geburt schon lange zurück liegt und du nun bereit bist, den nächsten Schritt in der Verarbeitung zu gehen

 

- wenn du erneut schwanger bist und du merkst, dass vom einstigen traumatischen Geburtserlebnis wieder etwas hochkommt

- wenn du dich durch das Geschehene missbraucht fühlst

- wenn du nach der Geburt von deinem Kind getrennt warst und/ oder du Probleme mit der Bindung zu deinem Kind hast

- wenn du einen sicheren Raum suchst, um deine Geschichte zu erzählen

 

- wenn du das Gefühl hast, nur reden hilft dir nicht weiter

Muttermund.at