Beikostanfang Teil 2: Breikost - Beikost längst vergangener Zeiten?

Woher kommt denn die Breikost? Die Breikost ist sehr alt – wenn auch nicht so alt wie das Stillen und die Beikost mittels Fingerfood. Breinahrung bzw. Getreideschleim und die Milch anderer Säugetiere galten seit Jahrhunderten als minderwertiger Ersatz für die Kinder, die keine Muttermilch bekamen. In den 1950er und 1960er Jahren wurde Brei als Babynahrung reihenweise eingeführt, weil auch die massenhaft künstliche Säuglingsnahrung, die die meisten Babys statt Muttermilch bekamen, derart unzureichend war, um ein Baby zu ernähren. Säfte und Tee wurden ebenfalls gegeben, um die langen und unnötigen Stillpausen etwas zu überwinden, da die Kinder vor Hunger schrieen. Auch ältere Kinder (ab 6 Mona

Die 10 größten Mythen um die Eizelle

Um die Eizelle ranken sich viele Mythen, von denen sich die meisten hartnäckig halten, obwohl es mittlerweile genug Evidenz dagegen gibt. Im Folgenden möchte ich mich mit den 10 größten Mythen um die Eizelle beschäftigen. Mythos 1: Die Eizelle wird mit der Menstruation ausgeschwemmt. Nein, die Eizelle wird nicht mit der Menstruation ausgeschwemmt, denn sie lebt nur 12-18 Stunden nach dem Eisprung (O’Herlihy et al., 1980). Danach wird sie durch weiße Blutkörpchen, den „Makrophagen“, im äußeren Drittel des Eierstocks aufgelöst - es sei denn, sie wird von einem Spermium befruchtet. Mythos 2: Die Eizellen werden während eines Zyklus gebildet. Nein. Die Eizellen sind bereits alle während ihrer Ze

Beikostanfang Teil 1: Beikost nach Bedarf

Beikost nach Bedarf, auch Selbstbestimmtes Essen, Breifrei, Fingerfood oder Baby-Led Weaning (Rapley G., 2008) genannt, stellt eine uralte Weise der Einführung fester Nahrung dar. Das Essen wird nicht püriert oder verfüttert, sondern das Kind isst ab circa sechs Monaten selbstständig mit den Familienmahlzeiten unter Berücksichtigung gewisser Lebensmittelempfehlungen (siehe weiter unten) mit. Diese Methode unterstützt die natürliche Entwicklung des Essens, sodass das Kind anfangs unterschiedliche Nahrungsmittel mit Händen und Mund ertastet, bis es kauen und schlucken lernt. Spaß und Erkundungsdrang stehen im Vordergrund. Gestillt wird immer vor den Mahlzeiten, sodass das Kind entspannt und ge

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